Yogatreff in Tier




Ablauf einer Yogastunde

ANFANGSENTSPANNUNG

ankommen – innehalten – spüren und wahrnehmen
Unser eigener Körper ist der beste Indikator für Stress – jedoch ist die Sensibilität für den eigenen Körper bei vielen Menschen sehr schwach ausgeprägt, die ersten Anzeichen von Anspannung werden nicht wahrgenommen.

Diese Fähigkeit können wir trainieren um die eigene Körperwahrnehmung zu steigern oder wiederherzustellen um dann bei Anspannung - besonders im Alltag - die verschiedenen, leicht zu erlernenden Entspannungstechniken - einzusetzen, damit sie uns helfen

      • langfristig ausgeglichener und belastbarer zu werden
      • besser abzuschalten und zu regenerieren
      • Wohlbefinden und Entspannung zu erhöhen
      • Gelassenheit und Zufriedenheit zu fördern

KÖRPERÜBUNGEN (Asana)

wach und entspannt - einfach und passend
Die Körperübungen sind ein wunderbares Training, das achtsame und sanfte Bewegungen mit Atempraktiken vereint, die von jedem Menschen, gleich welchen Alters, ausgeführt werden können. Die Körperübungen (Vorwärts- und Rückwärtsbeugen, Drehungen, Umkehrstellungen, Stellungen im Stehen und Gleichgewichts-übungen) entwickeln Kraft, Flexibilität, Gleichgewichtssinn und ein entspanntes Wohlbefinden. Wenn der Körper ruhig ist und die Muskeln eine Zeitlang gedehnt werden, können Spannungen sich nicht halten - eine Methode, in der der Yoga einzigartig ist.
Jede/r richtet seine Bewegungen individuell nach seinem Atemtempo aus. Wir trainieren also ganz bewusst und horchen bei jeder Übung in uns hinein, erfahren den unschätzbaren Vorteil die eigenen Grenzen kennenzulernen und uns nicht zu überfordern. Jede der Asana sowie das aufmerksame Beobachtens unseres Atems ermöglicht es uns, achtsam mit Gedanken und Gefühlen umzugehen. Wir lernen bewusst die körperlichen Empfindungen wahrzunehmen, die mit dem Dehnen, Strecken, Anheben oder Sinkenlassen der Glieder einhergehen. Dabei muss Yoga keineswegs langsam und ruhig sein, vielmehr ergänzt es andere Sportarten sehr gut.

Es geht nicht also nicht darum, wer am gelenkigsten ist oder möglichst interessante Erlebnisse zu haben, sondern eher darum, ein natürliches Wohlbefinden zu erreichen und im Einklang mit sich selbst zu stehen

ATEMTECHNIKEN

beruhigen, harmonisieren und konzentrieren
Der Atem ist das Verbindungsglied zwischen unserer Innenwelt und der Welt außerhalb unseres Körpers. Bewusstes Atmen hilft uns in Verbindung mit der Gegenwart zu bleiben, um uns mit der Fülle des Lebens zu verbinden. Je besser unsere Atemqualität ist und je größer unser Atemvolumen, umso mehr Lebenskraft steht uns zur Verfügung, da alle Körperfunktionen von der Atmung abhängig sind. Interessanterweise beeinflusst auch jedes Gefühl, jeder Gedanke und jede Stimmung unsere Atmung. Andererseits können wir mit der Atmung auf unseren Geist und unser Gemüt einwirken. Im Yoga gibt es spezielle Atemtechniken, deren wohltuende Wirkungen wir sofort spüren können.
Die Atemübungen werden in einfachen Körperhaltungen wie dem aufrechten Sitzen auf dem Stuhl oder am Boden oder auch im Liegen auf dem Boden geübt.

Atemübungen
      • erfrischen und stärken
      • verbessern unsere Vitalität und Lebensenergie
      • verringern innere Spannungen
      • unterstützen die innere Sammlung
      • beeinflussen unsere Stimmung positiv
      • beruhigen und lassen uns Abstand gewinnen
        zu Alltagssituationen/-fragen
      • beruhigen, harmonisieren und sind kraftspendend

ACHTSAMKEITSMEDITATION

innere Ruhe – Gelassenheit – entspannte Wachheit

Achtsamkeitsmeditation Grundlage ist die Schulung der Achtsamkeit in der Stille und im Alltag. In angeleiteten Meditationen lernen die TeilnehmerInnen Atmung, Körperempfindungen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten. Die Achtsamkeitsmeditation ist eine Art von Beschäftigung, wenn nicht gar die einzige, bei der es nicht darum geht, etwas zu erreichen oder irgendwohin zu gelangen, sondern darum vollkommen da zu sein.

Achtsamkeit - Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen. Achtsamkeit ist ein wacher, höchst konzentrierter Zustand, der uns dabei unterstützt, auf die Signale unseres Körpers zu achten, die Funktionsweise unseres Geistes besser zu verstehen und Vertrauen in die eigenen, inneren Erfahrungen zu entwickeln.

Achtsamkeit lehrt uns, dass das Leben eine Folge von Augenblicken ist und dass wir nur den Augenblick in seiner ganzen Fülle erleben können, wenn wir ganz präsent sind und nicht - wie so oft - mit unseren Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft verweilen. Das Üben der Achtsamkeit befähigt uns, unsere gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress, mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen.

Meditieren heißt, sich jedes Gedanken und jedes Gefühles bewusst zu sein, nicht zu sagen, es sei richtig oder falsch, sondern es einfach beobachten und sich seinem Fluss überlassen.

In diesem Beobachten liegt das Verständnis für den ganzen Prozess von Denken und Fühlen. Und aus dieser Bewusstheit kommt die Stille.

TIEFENENTSPANNUNG

Frieden, Ruhe und Harmonie

Eine tiefe Entspannung rundet jede Stunde ab – sie befreit unseren Körper von Müdigkeit, beruhigt unsere Nerven und erfüllt uns mit einer wohltuenden, tiefen Ruhe.

Mit gezielter Entspannung auf genussvolle Art und Weise etwas für unseren ganzen Körper tun und Wohlbefinden und neue Energie mit in den Alltag nehmen.


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